Heidenrod. Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour machte der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rabanus am Montag, den 13. Juli 2026, Station in Heidenrod. Das zentrale Thema des Besuchs lag diesmal auf Sport, Tourismus und starkem ehrenamtlichem Engagement: Rabanus nahm den neu entstandenen „Flow-Trail“ im Ortsteil Laufenselden genau unter die Lupe.

Herzlicher Empfang im Wispertaunus

Begrüßt wurde der Abgeordnete bei bestem Sommerwetter von Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach (SPD) und dem ersten Vorsitzenden des Vereins Heidenride e.V., Oliver Schiliga.

Nach der Begrüßung ging es direkt an die Strecke. Rabanus nutzte die Gelegenheit, um sich vor Ort ein Bild von der Anlage zu machen. Im Gespräch mit den Verantwortlichen ließ er sich ausführlich über die Entstehungsgeschichte des Projekts, die bürokratischen und praktischen Hürden beim Bau sowie die langfristigen Ziele des Flow-Trails informieren.

Starke Förderung für den regionalen Tourismus

Ein Projekt dieser Größenordnung lässt sich jedoch nicht allein durch Muskelkraft stemmen. Die Realisierung des Flow-Trails Laufenselden wurde maßgeblich durch das Land Hessen und die LEADER-Region Taunus finanziert. Konkret gefördert wurde das Vorhaben über das Regionalbudget 2025 des Vereins für Regionalentwicklung Taunus e.V. mit Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023–2027.

Diese gezielte Strukturförderung zeigt Wirkung: Was hier im Taunus auf die Beine gestellt wurde, hat längst die Grenzen der Region hinter sich gelassen. Wie Oliver Schiliga berichtete, zieht die Strecke mittlerweile Mountainbiker aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland an:

„Wir haben hier mittlerweile regelmäßig Gäste aus Belgien, Frankreich und Luxemburg, die extra anreisen, um unsere Trails zu fahren.“

Martin Rabanus zeigte sich sichtlich beeindruckt – sowohl von der professionellen Anlage als auch von der Bereitschaft der Vereinsmitglieder, die Strecke komplett ehrenamtlich instand zu halten und zu pflegen. Der Trail sei ein Paradebeispiel dafür, wie öffentliche Fördermittel des Landes und der Region im Zusammenspiel mit lokalem Ehrenamt einen echten touristischen und sportlichen Mehrwert schaffen.

Gemütlicher Ausklang nach dem Pflichtprogramm

Nachdem der offizielle Teil beendet war, ging es zum geselligen Part über. Bei frisch gegrillter Wurst und kühlen Getränken nutzten die Beteiligten, die Vereinsmitglieder und der Abgeordnete die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre über die Zukunft des Trails und anstehende Vereinsprojekte auszutauschen.